IV.4.3. Nationalrevolutionäre historische Romane

Obwohl die ohnehin bestenfalls sehr vage formulierten staatssozialistischen Ideen nicht realisiert werden, kommt die Entwicklung des Dritten Reichs den nationalrevolutionären Staatsvorstellungen wesentlich näher als irgendwelchen völkischen Utopien und ermöglicht in der Regel eine problemlose Kooperation. Von nationalrevolutionärer Seite sind deshalb auch nicht die ideologischen Differenzen zu erkennen wie bei den Völkischen. Das preußische Vorbild wird von den Nationalsozialisten ohne Vorbehalte rezipiert. Von manchen Historikern wird zwar, sicher nicht ganz zu Unrecht,darauf hingewiesen, daß die Nationalsozialisten das Preußenbild verfälschten und pervertierten(269), aber durch die zunehmende Verwaltung und Militarisierung der Gesellschaft und durch die Vorstellungen von Dienst und Opfer kommt die NS-Realität preußischen Idealen wesentlich näher als den vielbeschworenen germanischen.

Preußen findet sich dann auch bei allen NS-Größen unter den historischen Vorbildern. Friedrich der Große wird zu einer bevorzugten Chiffre für übermenschliches Führertum. Rosenberg verherrlicht "Friedrich den Einzigen", und Himmler ist besonders vom spartanischen Pflichtbewußtsein des Soldatenkönigs angetan(270). Der politischen Lage entsprechend bevorzugt Goebbels Preußen für die Propaganda(271). Für Hitler ist Friedrich der Große als Identifikationsfigur von besonderer Bedeutung. Schon in "Mein Kampf" erscheint er als "Denkmal" und nicht als Individuum, "außerhalb jeder Diskussion, jeglicher Kritik enthoben" bleibt er die einzig wirklich positive Figur in Hitlers Geschichtsbild(272). Beispielhaft ist auch Friedrichs bewußtes Kalkül eines militärischen Risikos in den schlesischen Kriegen für Hitlers Eroberungskriege (273).

In nationalrevolutionären Kreisen ist man zwar weniger in der Blut-und Boden-Ideologie und anderen völkischen Mythen verhaftet, aber die Gedanken von einer militärisch expansiven, nach innen harmonischen Volksgemeinschaft sind auch hier grundlegend. Die einzig wichtige Uminterpretation des Geschichtsbildes, die hier stattfinden muß, ist die vom kleindeutsch-borussischen Staat zum großdeutschen Reich oder Imperium. Diese fällt allerdings sehr leicht, da man nicht den föderalistischen Reichsbegriff jungkonservativer oder katholischer Provenienz übernimmt, sondern Reich als Ersatz für den imperialistischen Staat setzt. Somit verknüpft man Preußen im nachhinein mit dem "ghibellinischen Gedanken" (274).

Von den Autoren, die nach 1933 Dienst am Staat und Soldatentum im historischen Roman thematisieren, ohne dies mit der völkischen Blut- und Boden-Ideologie zu verknüpfen, ist Werner Beumelburg, der schon in der Weimarer Republik zu den bekanntesten Autoren des revolutionären Nationalismus zählte, der erfolgreichste. Seine "Preussische Novelle"(1935) kann geradezu beispielhaft für die nationalrevolutionäre historisierende Literatur gelten(275). Die knappe, klassische Novellenform wird von ihm verwendet, um am einem unbedeutenden Beispiel die wesentlichen und ewigen Werte des Preußentums zu demonstrieren.

Werner von Romin, der letzte Sprößling einer alten preußischen Offiziersfamilie, dient während des Siebenjährigen Krieges im Eliteregiment seines Vaters. Schon zu Anfang der Novelle wird auf das Weiche und Individualistische in Werners Wesen hingewiesen. Er sehnt sich nach Frieden, nach einem sinnvollen Studium und nach Liebe. Beim Betrachten der Bilder seines Vaters und seines gefallenen älteren Bruders - vorbildliche Soldaten - wird seine Andersartigkeit verdeutlicht(276). Als Werner in der Schlacht einen Vorposten nicht bis zum letzten Mann verteidigt, wird er vom eigenen Vater zum Tod verurteilt, dann aber vom König begnadigt, um sich erneut bewähren zu können.

Verwundet auf dem Schlachtfeld liegend, erkennt er im Traum das preußische Gesetz, das ihn zu Pflicht und Opfer mahnt:

"Man muß es, weil man einsieht, daß man es muß. Es ist eben nicht nur der Vater, dem man gehorcht, sondern es ist eine ganze Reihe vom Vater über den Großvater bis zum Urahn. Und es ist noch mehr. Es ist - wie soll ich es sagen? - ein Begriff, dem man geopfert wird".(277)
Bei der Verteidigung einer Festung erhält Werner die Gelegenheit zur Sühne. Er gehört zum Bataillon, das kämpfend bis zum letzten Mann den Rückzug des Regiments deckt. Die Novelle endet mit der Beschreibung des toten Werner von Romin, der inmitten eines Haufens gefallener Kroaten liegt, nicht weit von ihm sein Diener Krischan Hundt. Mit dieser Szene, die durchaus etwas Idyllisches hat - der treue Hundt stirbt mit seinem Herrn, Werners Wunden sind Ehre - und Sühnezeichen -, ist Werner würdig, in die Reihe seiner Ahnen aufgenommen zu werden; das preußische Gesetz ist erfüllt.

Helga Karrer-Linke hat mit Bezug auf Rolf Geisslers Untersuchung zur Weltkriegsliteratur darauf hingewiesen,daß nach dem Schema des positiven Entwicklungsromans versucht wird, besonders junge Leser zu willigen "Opfertieren" zu erziehen. Beumeleburg bedient sich dabei nicht, wie sonst in der NS-Literatur üblich, eines herausragenden Führers, sondern eines "mittleren Helden"(278). Es bleibt jedoch nicht beim Schema des Entwicklungsromans. Mit den Figuren des Vaters und des sich opfernden Sohnes werden christliche Motive handlungsbestimmend. Beumelburg stellt im wesentlichen eben nicht die Entwicklung eines Individuums dar, sondern die Passionsgeschichte eines Typus, des preußischen Soldaten.

Neben Beumelburg ist Hans Heyck der Autor, in dessen historischen Romanen weiterhin die nationalrevolutionäre Position vertreten wird. Mit seinen Romanen "Friedrich Wilhelm I."(1936) und "Der große König"(1940) propagiert er die für ihn wichtigsten Elemente der preußischen Staatsidee. Die Romane sind weitgehend frei von völkischem Gedankengut, sogar die militärischen Führer- qualitäten werden zugunsten ihres staatsmännischen Wirkens vernachlässigt, was von der Literaturkritik kritisiert wird(279). Heyck verherrlicht mit seinen preußischen Königen weniger die großen einzigartigen Führer, sie sind für ihn vielmehr Ausdruck des Preußentums. Der Sinn ihres Lebens ist die völlige Hingabe zum Dienst an Staat und Volk. Für Friedrich Wilhelm, den Soldatenkönig, ist der Staat eine "Galeere"(280), auf der alle erbarmungslos arbeiten müssen. Er selbst muß dabei das Beispiel geben:
Ein König darf auch in diesen Sachen kein Privatmann sein: was er besitzt, hat der Krone zu gehören, und was der Krone gehört, das hat dem Staat zu dienen! Der Staat hinwiederum, das ist der König, und nur der König; - vorausgesetzt, daß er sich als Diener seines Staates betrachtet und alles, was er für sich fordert, wieder hinausgibt, damit es das Wohl des Volkes fördert.(281)
Friedrich Wilhelm bricht die Vorrechte von Städten und Adel, um alles der Zentralgewalt unterzuordnen. Heyck nähert sich dabei den Spenglerschen Vorstellungen vom preußischen Sozialismus. Der Dienst am Staat wird für Friedrich Wilhelm zur Religionsausübung, wobei von Heyck die bekannte Frömmigkeit des Soldatenkönigs unterschlagen wird. Friedrich Wilhelms Religiösität äußert sich vorwiegend kulturkämpferisch in Angriffen gegen den Katholizismus, die Jesuiten und Habsburg. Er geht sogar so weit seinen Protestantismus nationalistisch und sozialdarwinistisch zu modernisieren,
"<...> denn preußisch leben heißt als Protestant leben: zu protestieren gegen die römische Fremdherrschaft! Heißt: sich als wahrer Deutscher erweisen und sich behaupten als Diener Gottes, der keinen Deutschen verläßt, solange der Deutsche seinen Gott nicht verläßt! Zu behaupten aber vermag sich nur der Starke!"(282)
Friedrich gibt sich ganz als deutscher Patriot. So erobert er Pommern - nach Heyck - nicht als brandenburgischer Territorialfürst, sondern weil er es "als Pfahl im Fleisch des deutschen Reiches empfunden hatte"(283). So soll sein Sohn nicht nur Preuße, sondern auch Deutscher werden.

Wenn der Roman auch von der Blut- und Boden-Ideologie frei ist, so verrät er doch ein ähnliches Geschichtsbild. So spricht Heyck beim Kampf gegen die Türken vom "uralten Gegensatz zwischen morgenländischer Massenwildheit und abendländischer Manneszucht" (284). Heycks zyklisch-mystische Geschichtsvorstellungen offenbaren sich vor allem bei der Schilderung des Schwedenkönigs Karl XII.:
Wie einstmals die Jarle der Jomswikinger, die aus dem Norden vorbrachen und südlichere Gestade mit Waffenlärm und Raub erfüllten, so war auch dieser gekrönte Jarl in den Süden vorgestoßen(285).
Auffällig ist, daß der Roman eine ganze Reihe von antisemitischen Äußerungen enthält. Da ist von "schmierigen Juden, die in geiler Lüsternheit" eine nackte Frau "beglotzen" die Rede, einmal haut sogar der König höchstselbst einem "Juden den Buckel voll"(286). In der Nähe der NS-Propaganda bewegt sich auch Heycks Jargon, in Worten wie "Geschmeiß" oder "Schmarotzergewimmel" äußert sich ein brutales Freund-Feind-Denken(287).

Der Roman "Der große König" beschreibt das Leben Friedrichs des Großen und liest sich somit wie eine Fortsetzung zu "Friedrich Wilhelm I.". Schon die Gliederung des Romans - vier Bücher in zwei Bänden - läßt erkennen, daß Heyck wirtschaftlichen und politischen Fragen besondere Bedeutung einräumt. Das erste Buch handelt von den ersten beiden schlesischen Kriegen, das zweite von der folgenden Aufbauphase, das dritte vom Siebenjährigen Krieg und das letzte vom wirtschaftlichen Strukturwandel und der Blüte Preußens. Molo hatte in seinem "Fridericus" das militärische Führergenie Friedrichs des Großen verherrlicht und mystifiziert und dazu die ganze preußische Geschichte in einer ahistorischen symbolischen Schlacht konzentriert; Beumelburg reduziert seine Preußenvorstellungen auf ein beispielhaftes Opferritual. Im Gegensatz dazu sind Heycks Bemühungen von einer beeindruckenden Sachlichkeit. Über hunderte von Seiten beschreibt er ohne Pathos den Aufbau und das Funktionieren des preußischen Staates, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. Dadurch, daß die Kriege jeweils von langen Aufbauphasen abgeschlossen werden, wird der Krieg - trotz der heroischen Schlachtenschilderungen - gegenüber der Innenpolitik sekundär.

Heycks nationalrevolutionäre Anschauungen äußern sich unter anderem darin, daß er Friedrich zum Vertreter eines elitären Leistungsprinzips macht, das sich gegen die Monarchie und die Vorrechte des Adels richtet:
In einer Monarchie freilich war nicht gewährleistet, daß stets der Beste die Krone trug; hier galt das Recht der Erstgeburt, und die Natur wandelte oft unerwünschte Pfade: sie ließ Schwächlinge als Thronfolger geboren werden und zur Herrschaft berufene Prinzen als Nachkömmlinge verwelken! (288)
Preußen ist für Heyck auch die einzige Hoffnung für ein kommendes deutsches Reich(289), Habsburg und der Katholizismus dagegen werden von ihm aus einer typisch preußisch-kleindeutschen Position abgelehnt(290). Während er Preußen schon eine deutschnationale Politik unterstellt, verurteilt er Maria Theresia, die um Schlesien zurückzuerobern, die Interessen des Reichs verraten habe(291).

Zu den bereits bekannten Ausfällen gegen das Judentum kommt in diesem Roman noch rassisch begründeter Ostimperialismus. Bei der Schilderung Polens wird Heycks Haß auf Juden, Jesuiten und Polen besonders deutlich:
Adel, Klerus und Judentum beuteten in würdiger Gemeinschaft ein Volk aus, das gewohnt war zu schweigen, sich zu beugen, die Faust im Sack zu ballen, fleißig zu beten und unmenschlich zu fluchen, gelegentlich aber seine sarmatischen Urinstinkte in fesselloser Gemeinheit auszutoben.(292)
Aber auch die Ostkolonisation wird jetzt zu Preußen Aufgabe. Heyck stellt Preußen ausdrücklich in die Tradition des deutschen Ritterordens, dessen historische Mission fortgesetzt werden muß; "einen Schutzdamm gegen die chaotisch wirbelnden Kräfte des Slawentums,vor allem gegen die russische Riesenwoge zu bilden."(293)

Während Heyck mit diesem propagierten Ostimperialismus auf die beginnende nationalsozialistische Expansion reagiert, bleibt er mit seiner Ablehnung Habsburgs einige Jahre hinter den offiziellen Positionen zurück, die sich an der Beumelburgschen Reichsmystik wesentlich besser nachweisen lassen(294). Sehr zeitgemäß ist dagegen Heycks Englandfeindschaft. Friedrichs Verbündete sind korrupt, verraten und meucheln. Heyck verfällt dabei meist in einen moralisierenden Tonfall und übernimmt von Spengler den Begriff der "Seeräubernation"(295). Typisch für das noch auf die Jugendbewegung zurückgehende nationalrevolutionäre Gedankengut ist das Männerbündische des Romans. Immer wieder betont Heyck Friedrichs Frauenfeindschaft. so etwas wie Gefühl und Zärtlichkeit kann nur zwischen Männern aufkommen, zwischen Soldaten:
<...> doch Friedrich hebt ihn empor, umarmt ihn gerührt und streichelt ihm zärtlich die hageren Wangen. "Mein alter Zieten", sagt er, "Er hat ja weißgott die Augen voller Wasser - !"(296)
Heycks Romane verraten zwar eine Annäherung an die nationalsozialistische Weltanschauung, enthalten aber kaum völkisch-antimodernistisches Gedankengut und zelebrieren auch keinen Führerkult wie zum Beispiel Blunck. Die Könige sind eher Symbole der preußischen Staatsidee. Dieser Staat ist denn auch der eigentliche Protagonist der Romane. Heycks Verherrlichung des preußischen wird dabei zu einer kritiklosen Bejahung der gegenwärtigen Zustände, die ja Heycks Vorstellungen wesentlich näher kommen als denen der extremen völkischen Ideologen.

Wie in der Weimarer Republik eignen sich Seefahrer- und Kolonialromane nach den Preußenromanen am ehesten als Transportmittel nationalrevolutionärer Ideologie. Jetzt interessiert allerdings weniger die sozialrevolutionäre Thematik von Hanse und Likendeelern, sondern mehr die verfehlte Möglichkeit einer deutschen Expansion, wie sie in Bluncks "Die große Fahrt" beklagt wird.

Bruno Brehm beschreibt in seinem Roman "Die schrecklichen Pferde"(1934) den Welserzug in Venezuela 1532. Die Protagonisten des Romans, der deutsche Troßbub Jörn und der junge spanische Maure Francisco, erleben den Kampf der tapferen Indios, die Geldgier und Grausamkeit der spanischen Söldner und die Niederlage der Welser, die Brehm selbst kommentiert: "Ein deutscher Traum von Größe und Macht verblutete in fremder Erde"(297). Ohne Pathos und Gegenwartspropaganda versucht Brehm, nach dem Muster des Abenteuerromans, bei Jugendlichen die Lust nach Ferne und Abenteuer anzusprechen, wobei das Verlangen geweckt werden soll, Opfer und Heldentum mit einer sinnvollen deutschen Kolonialpolitik zu verbinden. Bemerkenswert ist dabei, daß Brehm für die Indios Stellung nimmt und die Grausamkeit der Spanier verurteilt. Der deutsche Ketzer und der spanische Maure sind von der Intoleranz der spanischen Inquisition bedroht. Diese Kritik richtet sich einerseits gegen das katholische Spanien, und andererseits stützt sie die Legende von einer vorbildlichen Verwaltung der deutschen Kolonien.

Ganz deutlich werden die nationalrevolutionären Vorstellungen von einer deutschen Kolonialverwaltung in Felix W. Beielsteins Roman "Der große Imhoff"(1939). Imhoff, ein friesischer Adliger, tritt in die Dienste der holländischen ostindischen Kompanie und demonstriert dort, zuerst als Verwalter von Ceylon, dann von Java, preußisch-deutsches Dienst- und Pflichtbewußtsein: "Von Morgen bis Abend? Das ist Knechtsdienst - Herrendienst hat vierundzwanzig Stunden und darüber"(298). Während die anderen Angestellten der Kompanie - Franzosen, Polen und Holländer - faul und korrupt sind, zeichnen sich die Deutschen durch Fleiß und Unbestechlichkeit aus(299). Imhoff ist gegen die von den Holländern praktizierte Unterdrückung der Eingeborenen, er akzeptiert ihre völkische Eigenart und "seine großen gütigen Vaterhände" sorgen für sie(300). Da sich die Deutschen auf diese Weise als vorzügliche Kolonialverwalter legitimiert haben, klagt Imhoff, daß viele Deutsche in holländischen Diensten statt "für Kaiser und Reich, für die deutsche Nation, für das deutsche Volk" kämpfen und sterben(301). Auch für Beielstein ist die Beschreibung von Verwaltungs- und Wirtschaftsproblemen wichtiger als die von militärischen Aktionen. Die neue Welt ist für ihn ausdrücklich eine des Handels und der Kaufleute(302), was zumindest im Vergleich zur völkischen und nationalsozialistischen Literatur, eine positive Einstellung zur Moderne erkennen läßt.

Vergleicht man die der nationalrevolutionären Fraktion zuzurechnenden historischen Romane von Beumelburg, Heyck, Brehm und Beielstein mit denen Bluncks, der von den nationalsozialistischen Autoren dieser Position am nächsten kommt, so verzichten sie hauptsächlich auf die rassistische Legitimation des Imperialismus und den Führerkult. Staatsidee und Dienst- und Opferritual bilden immer noch die höchsten Werte, während Blunck sie bedingungslos dem Genie des Führers unterordnet. Da aber auch die mehr nationalrevolutionären Autoren die Autorität des Führers nicht antasten, ergeben sich dadurch keinerlei Konflikte. Völlig verschieden sind diese Hymnen auf den totalen Staat allerdings von den regressiven Utopien der völkischen Blut- und Boden-Literatur.

© Frank Westenfelder


Kunst & Geschichte - Historienmaler: Horace Vernet und Peter Nicolai Arbo

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